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Mühldorf: Schützen- und Trachtenumzug in Mühldorf

Peitschenknaller und Schottenröcke in Mühldorf

Mühldorf - Beim diesjährigen internationalen Schützen- und Trachtenzug wurde den Zuschauern wieder einiges geboten. Kraftvolle Peitschenknaller eröffneten das Spektakel:

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Ein lautes Getöse ist es, wenn die Einschellenvereinigung am Stadtplatz aufmarschiert. Wildes Glockengebimmel und kraftvolle Peitschenknaller der Mannsbilder aus der Schweiz eröffneten gestern den internationalen Schützen- und Trachtenzug.

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Egal, in welches Gesicht man blickt: Überall ein Strahlen. Begeisterte Zuschauer auf der einen Seite, fröhliche Marschierende auf der anderen. Und so war es ein äußerst kurzweiliges Spektakel, das die Stadt Mühldorf unter der Organisation Peter Alexander Berger heuer wieder auf die Beine gestellt hat. Zum 20. Mal, ein mehr als gelungenes Jubiläum.

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Begeisterung herrschte schon am Morgen, als die Schützenkompanien ihre Aufwartung machten und sogar Europaabgeordnete Dr. Angelika Niebler feststellte: „Es ist schön zu sehen, wie Europa hier zusammenwächst.“ Der Trachtenzug in Mühldorf sei ein Paradebeispiel eines friedvollen Europas.

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Die Folkloregruppen Irini aus Griechenland und aus Togliatti zeigten ihr tänzerisches Können. Mit Fideln und Gitarren spielten Jiskra aus Tschechien munter zum Tanz auf. Groß war natürlich das „Hallo“, als die Schotten ihre Dudelsäcke weit über den Stadtplatz erklingen ließen.

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Prachtvoll präsentierte sich am Nachmittag dann der Schützen- und Trachtenzug. Neben den einheimischen Gruppen bot der Zug vor Tausenden Zuschauern internationale Gäste auf: von der Einschellenvereinigung und der Berner Trachtengruppe, die aus der Schweiz angereist waren, bis zur fahnenschwingenden „Asociazione Culturale Borgo San Panfilo“ aus den Abruzzen in Italien. Nicht ganz so weit war die Anreise der Goldhauben- und Kopftuchgruppe Braunau (Österreich). Ein echter Hingucker: Die prächtigen Gewänder der Gruppe aus der Fuggerstadt „Historisches Augsburg“.

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Absolut authentisch zeigte sich die Sturmlöda Wildschönau aus Tirol. Historische Folklore hatten aber auch einheimische Gruppen im Gepäck, wie der Brauchtumsverein hoch zu Ross oder die Pandurengruppe der Waldbühne Halsbach. Der Höhepunkt kam – wie immer – zum Schluss: Die Williamwood Pipe Band aus Glasgow in Schottland.

je/Mühldorfer Anzeiger

 

Rubriklistenbild: © ds

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