007.09.09|Volksfest-AktuellFacebook
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Mühldorf - Manchmal ist er wie ein Familientreffen, manchmal löst er Staunen über fremde Bräuche aus: Der Internationale Schützen-
Natürlich stehen die Schotten auch hier im Mittelpunkt, natürlich finden die Goldhauben aus der Region Braunau viel Aufmerksamkeit oder die diesmal nur wenig Schrecken verbreitenden Pandurenreiter aus Halsbach. Aber auch die Schützen aus Niederbergkirchen oder Wolfsberg werden freundlich begrüßt, häufig fliegt ein "Griaß di", hin und her, man kennt sich. Der Mühldorfer Schützenzug bot auch gestern eine schöne Mischung aus heimischen Trachten und exotischen Gewändern. Eher unscheinbar kommt die Folkloregruppe Jiskra aus der Tschechei daher, eine Handvoll Musiker spielt auf Geigen und Klarinetten, ihre Begleiter singen. Oder die Tanzgruppe Csikszereda aus Rumänien. Die jungen Frauen und Männer ziehen Arm in Arm über die den Stadtplatz, ihre Musik klingt leise durch den Applaus der Zuschauer. Sie präsentierten Brauchtum, das auch 20 Jahre nach dem Mauerfall fremd wirkt.
Wie anders tritt die Williamwood-
Überrascht ist offensichtlich eine Gruppe Mountainbiker, die kurz vor Zugbeginn durch den Naglschmiedturm radelt, bekleidet mit moderner Sporttracht. Sie verweilt kurz, beraten und fährt schließlich Richtung Altöttinger Tor davon. Auch dafür gibt es freundlichen Applaus.
hon/Mühldorfer Anzeiger